Bericht zur gesellschaftlichen verantwortung 2025/2026 gemäß § 99a des dänischen Jahresabschlussgesetzes
Die JPS Marselis ApS hat sich dafür entschieden, den Bericht gemäß § 99a auf der Website des Unternehmens zu veröffentlichen.
Der folgende Bericht umfasst die Berichterstattung der JPS Marselis ApS für 2025/26 und ist Teil des Lageberichts, wie er im Jahresbericht dargestellt ist.
Beschreibung des Geschäftsmodells von JPS Marselis
Die Struktur von JPS Marselis beruht auf dem Eigentum an Tochtergesellschaften mit Schwerpunkt auf dänischen Immobilien (JPS Germa A/S) sowie an den Unternehmen Tropica Aquarium Plants A/S (Aktivitäten in Dänemark, Deutschland und Kanada), Hornbaek A/S (Aktivitäten in Dänemark und Lettland), Vahle A/S (Aktivitäten in Dänemark), Grønning Hård Træ A/S (Aktivitäten in Dänemark), JPS Hotel Service A/S (Aktivitäten in Dänemark) und Dansk Administrationscenter A/S (Aktivitäten in Dänemark). Mehrere dieser Unternehmen sind als fokussierte Teilkonzerne mit eigenen Tochtergesellschaften organisiert. Die einzelnen Unternehmen agieren mit einem hohen Maß an operativer Eigenständigkeit: Sie verfügen über eine eigene Organisation und eine eigene Leitung, die für den Geschäftsbetrieb verantwortlich ist. Die nachgeordneten Tochtergesellschaften der Unternehmen üben Tätigkeiten aus, die mit der Kerntätigkeit des jeweiligen Unternehmens identisch sind oder eng mit ihr zusammenhängen.
Der größte Teil des Konzernumsatzes stammt aus der Eigenproduktion von Holzwaren und Wasserpflanzen. Der übrige Umsatz stammt im Wesentlichen aus Handelstätigkeiten und der Vermietung von Immobilien.
Der Einkauf von Rohstoffen beschränkt sich im Konzern auf Holz aus überwiegend nordischen und baltischen Wäldern, das in großen Mengen bei anerkannten Lieferanten eingekauft wird. Der Einkauf von Komponenten umfasst eine große Zahl von Produkten, die bei Lieferanten in aller Welt bezogen werden. Gemeinsames Merkmal dieser Produkte ist, dass sie von Lieferanten mit hohen Qualitätsstandards hergestellt werden.
Der Absatz des Konzerns beruht im Wesentlichen auf dem Verkauf an gewerbliche Abnehmer, die die Waren an private wie gewerbliche Kunden weiterverkaufen. Der direkte Umsatz bzw. Verkauf an private und öffentliche Kunden ist sehr gering. Die Immobilien des Konzerns werden überwiegend an Privatpersonen (zu Wohnzwecken) vermietet.
Aufgrund dieser Merkmale des übergeordneten Geschäftsmodells des Konzerns gibt es CR-bezogene Aspekte, die für unser Geschäft besonders zentral sind. Dies gilt insbesondere für Aspekte im Zusammenhang mit unseren Mitarbeitenden, unserem Einsatz von Ressourcen wie unter anderem Energie und Rohstoffen sowie guter Geschäftsethik.
CR – Richtlinie und Risikobewertung
JPS Marselis hat Richtlinien zur gesellschaftlichen Verantwortung in folgenden Bereichen verabschiedet:
- Menschenrechte
- Soziale Belange und Arbeitnehmerbelange
- Korruptionsbekämpfung und Geschäftsethik
- Umwelt und Klima
Die Richtlinien sind im Konzern umgesetzt.
Die CR-Richtlinie des Konzerns bildet den Rahmen für einen gemeinsamen Ansatz unserer Mitarbeitenden in Bezug auf unsere Werte und unser Ziel, nachhaltig und verantwortungsvoll zu handeln. Die Richtlinie enthält eine Reihe von Leitlinien sowie unsere Erwartungen aneinander und fasst zusammen, wie wir uns als Mitarbeitende bzw. als Arbeitgeber verhalten sollten. Grundlage der Richtlinie ist der UN Global Compact.
JPS Marselis hat darüber hinaus eine Gesamtrisikobewertung dieser Bereiche vorgenommen. Die wichtigsten Risiken werden nachfolgend im Zusammenhang mit der Richtlinie für den jeweiligen Bereich beschrieben.
Menschenrechte
JPS Marselis ist in zahlreichen Ländern weltweit tätig. Unabhängig davon, in welchem Land wir tätig sind, bemühen wir uns, die Menschenrechte einzuhalten und unsere Mitarbeitenden mit Würde und Respekt zu behandeln. Wir unterstützen und achten den Schutz der international proklamierten Menschenrechte, wie sie in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen sowie in den Übereinkommen und Empfehlungen der ILO formuliert sind.
JPS Marselis hat eine übergeordnete Risikobewertung im Hinblick auf die Menschenrechte vorgenommen. Der Konzern ist in verschiedenen Ländern tätig. Es wird jedoch davon ausgegangen, dass in diesen Ländern keine besonderen Risiken in Bezug auf die Menschenrechte bestehen.
Die Leitung aller Aktivitäten kennt unsere Richtlinien und Haltungen zu den Menschenrechten – unabhängig vom geografischen Standort. Dies wird als vollständig ausreichende Maßnahme angesehen, um dem Risiko von Menschenrechtsverletzungen entgegenzuwirken. Im Laufe des Jahres wurden keine Menschenrechtsverletzungen festgestellt. Mit den beschriebenen Maßnahmen wird künftig kein besonderes Risiko erwartet.
Soziale Belange und Arbeitnehmerbelange
Bei JPS Marselis sind wir davon überzeugt, dass Ergebnisse durch Menschen entstehen. Wir sind bestrebt, ein verantwortungsvoller Arbeitgeber zu sein, der ordentliche Beschäftigungsbedingungen, gesunde und sichere Arbeitsbedingungen und ein motivierendes Arbeitsumfeld für unsere Mitarbeitenden gewährleistet. Wir sind ein vielfältiger Arbeitgeber, der zu den Gemeinschaften beiträgt, in denen wir präsent sind, indem wir Arbeitsplätze schaffen und ungelernte Arbeitskräfte sowie Menschen am Rande des Arbeitsmarktes beschäftigen.
JPS Marselis hat eine übergeordnete Risikobewertung im Hinblick auf soziale Belange und Arbeitnehmerbelange vorgenommen. Da JPS Marselis die Mitarbeitenden als die wichtigste Ressource des Konzerns betrachtet, werden CR-Risiken im Zusammenhang mit sozialen Belangen und Arbeitnehmerbelangen als Bereich von besonders wesentlicher Bedeutung eingestuft.
Die Aktivitäten des Konzerns erfordern engagierte und fachlich kompetente Mitarbeitende, und an deren Kompetenzen werden hohe Anforderungen gestellt. Im Allgemeinen werden überwiegend gut ausgebildete Arbeitskräfte beschäftigt oder Mitarbeitende, die nach Einarbeitung und Schulung die erforderlichen Kompetenzen erworben haben, um die Qualitäts- und Sicherheitsstandards der Unternehmen einzuhalten. Dies trägt dazu bei, dass ein hohes Niveau im Arbeitsschutz aufrechterhalten werden kann.
Im Hinblick auf soziale Belange und Arbeitnehmerbelange werden ausdrücklich besondere Risiken bei Aktivitäten außerhalb des früheren Westeuropas (Lettland) gesehen, da Führungskultur und motivierende Arbeitsumfelder dort nicht die gleiche Verbreitung und historische Integrität haben, wie wir sie aus Dänemark kennen. Wir legen daher bei der laufenden Führung und dem Controlling dieser Tochtergesellschaften einen besonderen Fokus auf diese Bereiche. Es wird davon ausgegangen, dass dieser besondere Fokus die beschriebenen Risiken verringert. Es werden kontinuierlich Verbesserungen vorgenommen, um die Risiken in diesem Bereich zu minimieren. In diesem Zusammenhang gab es 2024/25 keine konkreten Fälle.
Im Hinblick auf die beschriebenen Richtlinien wurden in diesem Bereich im Geschäftsjahr keine inakzeptablen Handlungen/Entscheidungen festgestellt. Die eingeleiteten Maßnahmen werden als ausreichend angesehen, um dem Risiko von Verstößen in diesem Bereich künftig zu begegnen. Die Geschäftsleitung verfolgt diesen Bereich laufend und wird die erforderlichen Maßnahmen ergreifen, um inakzeptable Vorfälle zu vermeiden, falls sich die eingeleiteten Aktivitäten als nicht ausreichend erweisen sollten.
Die nachstehende Übersicht zeigt die erfassten Arbeitsunfälle in Tochtergesellschaften mit Beschäftigten:
| Tochtergesellschaften von JPS Marselis mit Mitarbeitenden | |||
| 2025/26 | 2024/25 |
2023/24 |
|
| JPS Clemens A/S | 0 | 0 | 0 |
| Tropica Aquarium Plants A/S | 1 | 0 | 0 |
| Dennerle Plants GmbH | 0 | 2 | 0 |
| Tropica North America Ltd | 0 | 0 | 0 |
| Carmen Damer GmbH | 0 | 1 | 4 |
| JPS Aquatic (UK) Ltd | 0 | 0 | NR |
| Hornbaek A/S | 1 | 4 | 4 |
| Hornbaek Baltic, Letland | 3 | 4 | 3 |
| Vahle A/S | 1 | 3 | 1 |
| Grønning Hårdt Træ A/S | 0 | 0 | NR |
| JPS Germa A/S | 0 | 0 | 0 |
| Dansk Administrationscenter A/S | 0 | 1 | 0 |
Korruptionsbekämpfung und Geschäftsethik
JPS Marselis hat sich im Laufe der Jahre einen Ruf als Unternehmen erworben, das ein hohes Maß an Integrität und ethischem Verhalten wahrt. Wir wenden uns gegen jede Form von Korruption, einschließlich Bestechung.
JPS Marselis hat eine übergeordnete Risikobewertung im Hinblick auf Korruptionsbekämpfung und Geschäftsethik vorgenommen. Die Vision von JPS Marselis ist es, zu den Besten darin zu gehören, auf anständige und glaubwürdige Weise Werte zu schaffen, indem wir uns selbst und unsere Unternehmen verpflichten, Verantwortung zu übernehmen und nachhaltig zu handeln – unabhängig davon, in welchem Land wir tätig sind. Die Vision ist tief in der Art und Weise verankert, wie JPS Marselis Geschäfte betreibt, und hat dazu beigetragen, den guten Ruf des Konzerns aufzubauen. Es wird daher davon ausgegangen, dass dieser Bereich kein wesentliches CR-Risiko darstellt; dennoch wird ihm große Aufmerksamkeit gewidmet, um sicherzustellen, dass der gute Standard beibehalten wird.
Im Hinblick auf Korruptionsbekämpfung und Geschäftsethik werden ausdrücklich besondere Risiken bei Aktivitäten außerhalb des früheren Westeuropas (Lettland) gesehen. Hintergrund ist das Geschäftsumfeld, das von Bestechung und Korruption als historisch wichtigen Mitteln zur Erreichung geschäftlicher Ziele geprägt ist bzw. war. Wir legen daher bei der laufenden Führung und dem Controlling dieser Tochtergesellschaften einen besonderen Fokus auf diese Bereiche. Es wird davon ausgegangen, dass dieser besondere Fokus die beschriebenen Risiken verringert.
Im Hinblick auf die beschriebenen Richtlinien wurden in diesem Bereich im Geschäftsjahr keine inakzeptablen Handlungen/Entscheidungen festgestellt.
Der Konzern hat ein Hinweisgebersystem (Whistleblower-System) im Einklang mit der üblichen Praxis guter Unternehmensführung eingeführt. Über das Hinweisgebersystem können Mitarbeitende, Kunden, Lieferanten, Geschäftspartner und andere Interessengruppen mit Verbindung zum JPS Marselis-Konzern in gutem Glauben anonym oder nicht anonym Meldungen über schwerwiegende Sachverhalte abgeben, die sich auf das Unternehmen als Ganzes auswirken können oder die für Leben oder Gesundheit einzelner Personen von entscheidender Bedeutung sein können. Das Hinweisgebersystem ist auf jpsmarselis.dk in vier Sprachversionen verfügbar: Dänisch, Englisch, Deutsch und Lettisch. 2025/26 gingen über das System keine Meldungen ein.
Es wird erwartet, dass die in diesem Bereich eingeleiteten Aktivitäten ausreichen, um den Risiken in diesem Bereich zu begegnen. Die Geschäftsleitung wird die Entwicklung laufend verfolgen und bei Bedarf Korrekturen vornehmen.
Umwelt und Klima
Die Unternehmen von JPS Marselis arbeiten mit Rohstoffen, die überwiegend mit positiver Wirkung auf die Umwelt erzeugt werden. Dies gilt sowohl für den wichtigsten Rohstoff (Holz aus nordeuropäischen Wäldern) als auch für zugekaufte Pflanzen. Wir sind uns der Auswirkungen bewusst, die der Transport von Rohstoffen sowie die anschließende Produktion/Verarbeitung auf die Umwelt haben. Unsere CR-Richtlinie für Umwelt und Klima sieht vor, dass wir Verantwortung für unsere Umwelt- und Klimaauswirkungen übernehmen, indem wir die Umwelt aktiv schützen und dabei unseren Verbrauch senken.
JPS Marselis hat eine übergeordnete Risikobewertung im Hinblick auf Umwelt und Klima vorgenommen. Infolge einer kontinuierlichen Senkung des Ressourcenverbrauchs, die auf den aktiven Wunsch nach Umweltverantwortung und ordentlichem kaufmännischem Handeln zurückgeht, wird davon ausgegangen, dass dieser Bereich kein wesentliches CR-Risiko für den Konzern darstellt. Beim Einkauf von Rohstoffen ist eine Zertifizierung in der Regel eine Hauptanforderung (z. B. FSC®), wodurch wir sicherstellen, dass die Rohstoffe eine Reihe von CR-Anforderungen erfüllen.
JPS Marselis ist im März 2023 dem UN Global Compact beigetreten. Damit verpflichtet sich der Konzern offiziell, zehn international vereinbarte Prinzipien verantwortungsvoller Unternehmensführung einzuhalten und dazu beizutragen, dass die Weltgemeinschaft die Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen erreicht. Neben dem Konzern sind auch Tropica, Hornbaek und Vahle dem UN Global Compact beigetreten, da es sinnvoll ist, die einzelnen Produktionsunternehmen einzubeziehen, die bereits einen Fokus auf nachhaltige Produktion haben. Die Teilnahme am UN Global Compact bietet eine einzigartige Möglichkeit, aus den Erfahrungen anderer Unternehmen zu lernen und Anregungen dafür zu erhalten, wie wir noch besser werden können und wo und wann wir ansetzen sollten.
Im Hinblick auf die beschriebenen Richtlinien wurden in diesem Bereich im Geschäftsjahr keine inakzeptablen Handlungen/Entscheidungen festgestellt. Ausgehend von den eingeleiteten Aktivitäten werden in diesem Bereich keine Risiken gesehen.
Beschreibung der Maßnahmen und Ergebnisse
Die CR-Arbeit bei JPS Marselis findet in erster Linie in den Unternehmen statt, und die laufenden Maßnahmen werden nach den Bereichen mit dem höchsten CR-Risiko priorisiert. Diese decken sich häufig mit den Schwerpunkten, die auch eine geschäftliche Perspektive haben, d. h. soziale Belange und Arbeitnehmerbelange sowie Umwelt und Klima.
2025/26 ist das neunte Jahr, in dem ein Bericht zur gesellschaftlichen Verantwortung (§ 99a) erstellt wird.
Im Folgenden wird der aktuelle Stand in den einzelnen Unternehmensbereichen kurz dargestellt.
Aufbauend auf dem Schulungsprogramm zu Lean und nachhaltiger Produktion, das alle Mitarbeitenden von Hornbaek, Tropica und Vahle sowie der ausländischen Tochtergesellschaften absolviert haben, haben 2025/26 alle Mitarbeitenden eine aktive Rolle in der täglichen Arbeit der Unternehmen gespielt, Lean und Nachhaltigkeit auf ein neues Niveau zu heben. Darüber hinaus haben die Mitarbeitenden ihr Wissen über Lean und Nachhaltigkeit in kurzen Schulungen aufgefrischt, und die für die Shopfloor-Tafeln verantwortlichen Teamleitungen der Unternehmen wurden in der Durchführung von Shopfloor-Meetings geschult.
Unsere Mitarbeitenden nehmen laufend an Schulungen teil, um neue Aufgabenbereiche zu übernehmen, sich weiterzuqualifizieren und sich persönlich weiterzuentwickeln.
Statt in neue Computer für die Unternehmen zu investieren, kauft der Konzern weiterhin generalüberholte gebrauchte Computer für die Funktionen, bei denen dies sinnvoll ist. Die Computer sind so gut aufbereitet, dass die Mitarbeitenden weder sehen noch merken, dass es sich um gebrauchte Geräte handelt.
Die CR-Richtlinie des Konzerns bildet den Rahmen für einen gemeinsamen Ansatz unserer Mitarbeitenden in Bezug auf unsere Werte und unser Ziel, nachhaltig und verantwortungsvoll zu handeln. Die Richtlinie enthält eine Reihe von Leitlinien sowie unsere Erwartungen aneinander und fasst zusammen, wie wir uns als Mitarbeitende bzw. als Arbeitgeber verhalten sollten. Grundlage der Richtlinie ist der UN Global Compact, und um die Arbeit in den vier ausgewählten Bereichen zu stärken, sind JPS Marselis und die Tochtergesellschaften Tropica, Hornbaek und Vahle dem UN Global Compact beigetreten.
Hornbaek Dänemark und Hornbaek Baltic
Bei Hornbaek wurden 2025/26 folgende konkrete Aktivitäten durchgeführt:
Im Laufe des Jahres wurde in eine Sortieranlage investiert, mit der zugekauftes Rohholz maschinengestützt sortiert werden kann. Bisher wurde manuell sortiert. Die neue Sortieranlage wird bei vielen schweren manuellen Hebevorgängen für Entlastung sorgen, was eine große Wirkung bei der Vorbeugung körperlicher Verschleißerscheinungen hat.
Im Produktionsbereich wurde die Akustik im Laufe des Jahres durch die Anbringung von schallabsorbierendem Material an der Decke deutlich verbessert. Dies hat eine große Wirkung auf das Arbeitsumfeld in der Produktion.
Die Produktion von Holzleisten wurde automatisiert, indem an einer der Maschinen eine Zuführeinrichtung montiert wurde. Die Wirkung auf das Arbeitsumfeld besteht in einer Verringerung der manuellen Hebevorgänge.
Mit der Investition in Document Capture hat das Unternehmen durch das neue Dokumentenmanagementsystem sowohl viel Papier als auch Arbeitsschritte und damit Zeit eingespart.
Schließlich hat Hornbaek im Laufe des Jahres das Aarhus Teater unterstützt
Bei Hornbaek Baltic wurden 2025/26 folgende konkrete Aktivitäten durchgeführt:
Verbesserung des Arbeitsumfelds
Im vergangenen Jahr hat Hornbaek Baltic eine Reihe gezielter Maßnahmen umgesetzt, um das Arbeitsumfeld zu verbessern und den Mitarbeitenden ein ergonomischeres und gesünderes Arbeitsleben zu ermöglichen.
Eine zentrale Initiative war die Installation einer Luftbefeuchtungsanlage in der Produktion, die eine bessere Steuerung der Luftfeuchtigkeit ermöglicht. Dies sorgt für ein deutlich besseres Raumklima, was zu mehr Komfort für die Mitarbeitenden in der Produktion beiträgt.
In ähnlicher Weise wurden für die Reinigung der Produktionsflächen Roboter eingeführt, die den Staubgehalt der Luft verringern, was sich stark auf das Raumklima auswirkt.
Schließlich hat Hornbaek Baltic an den stationären Produktionsarbeitsplätzen ergonomische Stehhilfen eingeführt. Diese ermöglichen einen Wechsel zwischen Sitzen und Stehen, was die Arbeitshaltung verbessert und das Risiko von Überlastungsschäden auf Dauer verringert.
Diese Verbesserungen sind Teil der kontinuierlichen Bemühungen des Unternehmens, ein gesundes und nachhaltiges Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem Wohlbefinden und Sicherheit Hand in Hand mit Effizienz und Qualität gehen.
Verbesserungen für die natürliche Umwelt
Im Rahmen seiner Nachhaltigkeitsstrategie hat Hornbaek Baltic im vergangenen Jahr mehrere Maßnahmen umgesetzt, die darauf abzielen, die eigenen Umweltauswirkungen zu verringern und Ressourcen effizienter zu nutzen.
Das Unternehmen hat seine Qualitätsanforderungen in der Produktion angepasst, sodass Rohmaterialien – auch solche von geringerer Qualität – nun besser genutzt werden können. Dies hat zu einer deutlichen Verringerung des Ausschusses geführt und trägt zu einer verantwortungsvolleren und ressourceneffizienteren Produktion bei.
Diese Initiativen sind wichtige Schritte in den Bemühungen des Unternehmens, ein umweltbewussteres Unternehmen zu führen und seinen Beitrag zu einer nachhaltigen Zukunft zu stärken.
Tropica und Dennerle Plants
Tropica Aquarium Plants hat im vergangenen Jahr deutliche Schritte hin zu einer nachhaltigeren und verantwortungsvolleren Geschäftspraxis unternommen – sowohl in Bezug auf die Umwelt als auch auf die eigenen Mitarbeitenden und das gesellschaftliche Umfeld.
Der er hos Tropica Aquarium Plants gennemført en total energikortlægning af virksomheden med henblik på at finde mulige besparelser på det samlede ressourceforbrug. Energisynet og klimasynet omfatter hele energiforbruget til bygninger, produktion samt til transport.
Tropica Aquarium Plants hat das Energieaudit und das Klimaaudit gemäß den geltenden Leitlinien mit möglichst hohem Eigenanteil und mit der erforderlichen externen Expertise in Form eines zugelassenen Anbieters von Energie- und Klimaaudits erstellt.
Das Energieaudit umfasst eine Untersuchung und Analyse des Energieverbrauchs von Tropica Aquarium Plants mit dem Ziel, Möglichkeiten zur Verbesserung der Energieeffizienz und zur Senkung des Energieverbrauchs zu ermitteln.
Das Klimaaudit umfasst eine Untersuchung und Analyse des Klimafußabdrucks von Tropica Aquarium Plants mit dem Ziel, Möglichkeiten zur Verringerung der Emissionen zu ermitteln, unter anderem durch die Umstellung von fossilen auf erneuerbare Energieträger. Prozessemissionen sind im Klimaaudit nicht enthalten.
Im Laufe des Jahres wurde die Umsetzung einer Reihe von Umweltmaßnahmen fortgeführt, die in früheren Jahren eingeleitet wurden. Dazu gehören unter anderem nachhaltige Verpackungen und Produktinnovationen:
Tropica Aquarium Plants hat seine Primärverpackung von Kunststoff auf Pappe umgestellt und für die neue Pappschale den Scanstar-Preis erhalten. Der Preis wird an Lösungen vergeben, die den Weg für die Verpackungen der Zukunft weisen, mit Fokus auf Umwelt, Design und Benutzerfreundlichkeit. Dies ist ein wichtiger Schritt in den Bemühungen des Unternehmens, den Kunststoffverbrauch zu senken und seine Produkte umweltfreundlicher zu machen.
Eine weitere wichtige Produktverbesserung ist die Einführung der Clip-Lösung, einer Alternative zum traditionellen Topf mit Steinwolle. Der Clip hält die Pflanze an den Wurzeln, was den Materialverbrauch senkt, Abfall minimiert, den Transport optimiert und den Verbraucherinnen und Verbrauchern ein einfacheres und nachhaltigeres Erlebnis bietet. Langfristig ist es das Ziel des Unternehmens, dass diese Lösung den Topf als Standard ersetzt – zum Vorteil von Umwelt, Kunden und Unternehmen.
Nachhaltiger Neubau in Deutschland
Bei Dennerle Plants in Deutschland wurde im Laufe des Jahres ein neues zentrales Gebäude errichtet. Das Gebäude wird die räumlichen Arbeitsbedingungen für die Mitarbeitenden verbessern und den Energieverbrauch senken. Es vereint Verwaltung, Produktion und Lager in einer hochgedämmten, multifunktionalen Einrichtung, die teilweise mit Solarenergie versorgt wird. Gleichzeitig ersetzt es ältere Gewächshausflächen mit hohem Energieverbrauch und trägt so zu einem klimafreundlicheren Betrieb bei.
Vahle
Bei Vahle war das Geschäftsjahr 2025/26 von strategischen Investitionen in Nachhaltigkeit, Wohlbefinden der Mitarbeitenden und fachliche Weiterentwicklung geprägt – alles mit dem Ziel, die Produktion zukunftssicher zu machen und die gesellschaftliche Verantwortung des Unternehmens zu stärken.
Die größte Initiative des Jahres war der Start der Implementierung eines Konfigurators für die Angebotserstellung und als Grundlage für die Produktion. Nach vollständiger Implementierung wird die Lösung robustere Geschäftsabläufe mit einer durchgängigen Konsistenz von 100 % vom Angebot bis zur Produktion schaffen. Dies wird das Fehlerrisiko minimieren und damit den Ressourcenverbrauch senken.
Auch die Umsetzung neuer Brandschutzzulassungen auf Grundlage von EU-Anforderungen ist im Gange. Die verschärften Anforderungen werden zu mehr Personensicherheit bei den von uns gelieferten Lösungen beitragen.
Vahle ist ein aktiver Akteur bei der Renovierung und Transformation des älteren Gebäudebestands. Wir sehen eine wachsende Zahl von Projekten, in denen unsere Türen in Gebäuden eingesetzt werden, die für neue Zwecke umgenutzt werden. In beiden Projekttypen tragen wir mit innovativen Türlösungen dazu bei, moderne Funktionalität und Ästhetik mit einem deutlich geringeren CO₂-Fußabdruck im Vergleich zu einem Neubau zu erreichen. Damit tragen unsere Lösungen zum grünen Wandel im Bauwesen bei.
Bei Vahle beschäftigen wir fünf Tischlerauszubildende. Wir sehen es als wichtige Aufgabe, die Fachkräfte von morgen auszubilden und damit zur Entwicklung der Branche beizutragen.
Grønning Hårdt Træ
Grønning Hårdt Træ har en stærk faglig profil og et klart fokus på ansvarlig skovdrift. Grønning Hårdt Træ bidrager dermed aktivt til koncernens samlede bæredygtighedsindsats.
Das Unternehmen bietet ausschließlich Holz aus zertifizierten Forstbetrieben an, darunter sowohl FSC®-zertifiziertes (FSC®-C177142) als auch PEFC-zertifiziertes Holz. Dies ist ein wichtiger Beitrag, insbesondere weil viel Hartholz aus Regionen außerhalb Skandinaviens importiert wird, in denen die Nachweise für nachhaltige Forstwirtschaft weniger transparent sein können. Die Zertifizierungen stellen sicher, dass das Holz aus Wäldern stammt, in denen Umwelt, soziale Belange und wirtschaftliche Verantwortung gleichermaßen berücksichtigt werden – und dies entspricht der Nachfrage eines Kundenkreises, der zunehmend dokumentierte, nachhaltige Lösungen verlangt.
Grønning Hårdt Træ verfolgt zudem eine Lagerstrategie, die den Klimafußabdruck von Transport und Lagerung verringert. Durch kleinere Holzlager und Just-in-time-Lieferungen wird die Logistik optimiert, was unnötigen Energieeinsatz und CO₂-Emissionen reduziert.
Im Energiebereich hat das Unternehmen die bestehende Heizungsanlage ersetzt. Das neue System ist an die Fernwärme angeschlossen und deutlich energieeffizienter, was zu einer erheblichen Senkung des Ressourcenverbrauchs für die Beheizung sowohl des Verwaltungsgebäudes als auch der Produktionsanlagen führt.
Grønning Hårdt Træ übernimmt zudem soziale Verantwortung als selbstverständlichen Teil seiner Nachhaltigkeitsstrategie. Das Unternehmen möchte zu einem inklusiven Arbeitsmarkt beitragen und Raum für Menschen mit unterschiedlichen Voraussetzungen schaffen. Deshalb beschäftigt Grønning Hårdt Træ Mitarbeitende in Flexjobs (eine dänische Beschäftigungsform für Menschen mit eingeschränkter Arbeitsfähigkeit) und hat außerdem durch die Einstellung eines Auszubildenden zum Maschinentischler (dän. maskinsnedker) Verantwortung für die Ausbildung der Fachkräfte von morgen übernommen. Die Maßnahmen unterstützen sowohl die soziale Verantwortung des Unternehmens als auch die langfristige Sicherung fachlicher Kompetenzen in der Branche.
Mit diesen Maßnahmen zeigt die Grønning Hårdt Træ A/S, dass Nachhaltigkeit und Verantwortung sowohl im Betrieb als auch in der Strategie verankert sind.
Dansk Administrationscenter
Dansk Administrationscenter arbeitet weiterhin mit stärkenbasierter Führung. Durch kontinuierliches Training werden sich die Mitarbeitenden ihrer persönlichen Stärken bewusst und lernen, diese in der täglichen Zusammenarbeit aktiv einzusetzen. Der Fokus verlagert sich von Schwächen auf Potenziale, sodass alle die Möglichkeit erhalten, sich dort weiterzuentwickeln, wo sie bereits stark sind – zum Vorteil sowohl der Gemeinschaft als auch der Aufgabenerledigung.
2025 führte Dansk Administrationscenter eine Arbeitsplatzbewertung (dän. APV) durch, die eine hohe Zufriedenheit sowohl mit dem psychischen als auch mit dem physischen Arbeitsumfeld zeigte. Es wurden keine schwerwiegenden Probleme festgestellt, und alle Verbesserungsvorschläge wurden inzwischen umgesetzt. Bereits vor der APV hatte das Unternehmen ein wöchentliches Massageangebot eingeführt, bei dem eine professionelle Masseurin bzw. ein professioneller Masseur während der Arbeitszeit Behandlungen anbietet. Das Unternehmen bezahlt die Behandlung, während die Mitarbeitenden dafür ihr Gleitzeitkonto nutzen. Das Angebot hat dazu beigetragen, die allgemeine Zufriedenheit zu stärken.
Dansk Administrationscenter unterstützt weiterhin Danske Hospitalsklovne, Julemærke-marchen und Sport ’n’ Charity mit finanziellen Spenden. Das Sølund Musik-Festival wird dadurch unterstützt, dass Mitarbeitende einen Arbeitstag spenden, um beim Aufbau der Zelte für das Festival zu helfen.
Unterstützung gemeinnütziger Projekte
Der Konzern hat 2025/26 die nachstehenden Projekte unterstützt, die auf jpsmarselis.dk näher beschrieben sind:
Die allgemeine Arbeit von Kirkens Korshær in Aarhus, das für die Obdachlosen und Menschen am Rande der Gesellschaft in der Stadt ein Zuhause bietet.
Eine dreijährige Klimavereinbarung mit Folkekirkens Nødhjælp (DanChurchAid). Die Vereinbarung zielt sowohl darauf ab, etwas für das Klima zu bewirken, als auch darauf, den Gemeinschaften zu helfen, die unter dem Klimawandel leiden. Im Rahmen der Klimavereinbarung werden in Uganda mehr als 2.000 Bäume gepflanzt, die sich durch die Aufnahme von CO2 positiv auf das Klima auswirken und zugleich einen direkten Einfluss auf die lokale Gemeinschaft haben.
„SheWORKS“, ein Projekt von Made in Hope, das mit Frauen, die Opfer von Menschenhandel geworden sind, und ihren Kindern in Manila auf den Philippinen arbeitet. Das Projekt umfasst Unterstützung und Hilfe bei der Ausbildung, die den Frauen ermöglicht, für sich selbst zu sorgen und ein besseres Leben zu führen.
In den Bereichen Menschenrechte sowie Korruptionsbekämpfung und Geschäftsethik haben wir 2025/26 übergeordnete Bewertungen der wichtigsten Risiken als Grundlage für die weitere Arbeit vorgenommen. Die Arbeit an den Bewertungen wurde – ebenso wie die Entwicklung der Richtlinien zur gesellschaftlichen Verantwortung im Allgemeinen – bereichsübergreifend in der Organisation unter Beteiligung der Unternehmen des Konzerns durchgeführt. Dadurch wird ein hohes Bewusstsein für die Risikolage im gesamten Konzern sichergestellt. Es wurden keine weiteren Bereiche oder Handlungen festgestellt, die eine besondere Behandlung erfordern.
2026/27 werden wir die CR-Arbeit des Konzerns in den oben beschriebenen Bereichen fortführen.